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Jahresarchiv 2006 "Aktuelles" aus der Wasserwacht OG Schwabach

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3. Hallenfussballturnier des Kreisverband Südfranken vom 04.11.2006

Bei der dritten Auflage des Hallenfußballturniers unseres Kreisverbandes am Samstag, 4. November traten diesmal neun Herren- und eine Damenmannschaft mit dem Ziel an, den Pokal am Abend mit nach Hause nehmen zu können. Die Teams kamen dabei aus allen Bereichen unseres Kreisverbandes, insbesondere aus den Bereitschaften, den Wasserwacht-Ortsgruppen und den Rettungswachen.

Spielgemeinschaften wie z.B. Pleistein (Zusammenschluss der Bereitschaften Pleinfeld und Hilpoltstein) zeugten einmal mehr vom der inzwischen in allen Bereichen gelebten Fusion der beiden ehemaligen Kreisverbände Weißenburg-Gunzenhausen und Roth-Schwabach. Zahlreiche Fans, welche zur Unterstützung mit angereist waren, feuerten Ihre Mann­schaften in der Pleinfelder Brombachhalle begeistert an.

Nach kurzweiligen sechs Stunden und einem fairen Wettkampf standen sich im Finale schließlich der Titelverteidiger, Wasserwacht Schwabach und die Wasserwacht Allersberg gegenüber. In einem knappen 3:2 ging der Titel schließlich zum dritten Mal in Folge an die Kameraden aus Schwabach. Diese durften sich neben dem Pokal und dreißig Liter Bier über ein Spanferkel freuen.

Aber auch die anderen Mannschaften erhielten neben den Urkunden entsprechende Preise. So dass am Ende des Tages niemand als Verlierer nach Hause fahren musste. Die Tabelle am Ende des Tages sah wie folgt aus:

1. Wasserwacht Schwabach
2. Wasserwacht Allersberg
3. Bereitschaft Pleistein
4. Herren Allersberg
5. Bereitschaft Hahnenkamm
6. Spielgemeinschaft Heidhausen
7. Bereitschaft Roth
8. Bereitschaft Schwabach
9. Rettungswache Hilpoltding
10. Damen Allersberg

Für das leibliche Wohl von Spielern und Gästen sorgte auch in diesem Jahr die Bereitschaft Pleinfeld. Schwerere Verletzungen gab es auch diesmal nicht zu beklagen. So bestand die wesentliche Aufgabe des anwesenden Sanitätsdienstes der Bereitschaft Weißenburg darin, gelegentlich Eispacks zu verteilen.

Verfasst: unbekannt

19.11.2006: Erste Hilfe für Fortgeschrittene - Kurs San A und B in Schwabach

An den Wochenenden vom 14.10 bis zum 19.11.2006 fand in Schwabach eine San AB-Ausbildung statt, an der insgesamt 28 Mitglieder des BRK teilnahmen, 24 davon aus Schwabach, größtenteils Mitglieder der Jugendgruppe.

Im Laufe des Kurses, der zwar zeitintensiv und zeitweise auch sehr anstrengend, zweifellos aber hochinteressant war, wurden die Teilnehmer zu Sanitätern ausgebildet und lernten nicht nur bestimmte Krankheitsbilder zu erkennen und zuzuordnen, Notfälle differenzierter und genauer zu beurteilen und weiterführende Maßnahmen als die, die einem aus einem Erste - Hilfe Kurs bekannt sind, sondern auch den Umgang mit medizinischen Geräten, wie AED-Geräten (Frühdefibrillator), Tragen und auch medizinischem Sauerstoff.

Von der Vergiftung bis zum Bruch, von der Gehirnerschütterung bis zu Schnittwunde, vom Herzinfarkt bis zur Entbindung: Durch theoretischen Unterricht und auch praktische Übungen lernten die Teilnehmer, angeleitet und immer tatkräftig unterstützt von den zahlreichen Ausbildern, die Grundlagen des Sanitätsdienstes und die Möglichkeiten, die ihnen als Sanitäter zur Versorgung von Patienten zur Verfügung stehen.

Genauso zur Sprache kamen auch medizinische und anatomische Grundlagen, sowie das Vorbereiten und Assistieren bei weiteren notärztlichen Maßnahmen (wie der Intubation oder das Legen einer Infusion), und auch Themen wie das richtige Verhalten im Einsatz, das Medizinproduktegesetz und Notfallnachsorge wurden angesprochen, um die Teilnehmer – auch mental – bestens auf den späteren Einsatz vorzubereiten. Umgesetzt wurde das Gelernte in zahlreichen Fallbeispielen während des Kurses.

Und das die Teilnehmer das Gelernte sowohl praktisch als auch theoretisch anwenden können, bewiesen sie am 19.11.2006 in einer Abschlussprüfung, die aus einem theoretischen und einem praktischen Teil bestand und von fast allen Kameraden bestanden wurde. Diesen möchte ich viel Glück und alles Gute für die folgenden Einsätze wünschen!

Und ein herzliches Dankeschön an alle Ausbilder, die sich mit uns wirklich große Mühe gegeben haben und uns, so finde ich, wirklich sehr gut unterrichtet und vorbereitet haben!


Verfasst: Nadine Müller

26.03.2006: Schwimmwettkampf der Wasserwachtjugend

Nach langer Pause fand am 26.03.2006 wieder einmal ein Schwimmvergleichswettkampf der Wasserwachtjugend statt. Es nahmen aus dem Kreisverband Südfranken sechs Ortsgruppen (Allersberg, Georgensgmünd, Greding, Heidenheim, Hilpoltstein und Schwabach) teil. Die etwa 100 Aktiven im Alter zwischen sieben und 16 Jahren traten dabei in Mannschaften aus sechs Personen gegeneinander an.

Es wurde in den Disziplinen Brust-, Kraul-, Rücken-, Flossen- und Rettungsschwimmen um die besten Zeiten gerungen. Die Ortsgruppe Schwabach hatte insgesamt drei Mannschaften gemeldet, die sich mit sehr guten Plätzen unter den ersten behaupten konnten. Nebenan seht ihr die für Schwabach gestarteten Mannschaften.


Verfasst: unbekannt

11.02.2006: Eisübung mit dem Polizeihubschrauber am Rothsee

ROTHSEE (stt) Drei Mal fliegt der Polizeihubschrauber auf das Loch im Eis des Rothsees zu. Drei Mal schiebt er dabei eine so dichte Schneewolke vor sich her, dass die kleine Wasserfläche samt der Eingebrochenen hinter einem dichten weißen Schleier verschwindet. Doch nachdem sich der Schneesturm gelegt hat, herrscht beste Sicht auf eine technisch wie körperlich höchst anspruchsvolle Leistung.

Der Helikopter schwebt etwa 20 Meter über dem zugefrorenen See. Ein Taucher der Wasserwacht oder der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) wird an den Rand der Einbruchstelle befö:rdert. Von dort gleitet er ins Wasser, legt dem Verunglückten einen Gurt an und klinkt das Seil der Hubschrauber-Winde ein. Dann umklammert er den durchnässten Schlittschuhläufer ganz fest. Beide werden aus dem Wasser gehievt.

Eisrettung 2006Das letzte Stück an Bord gezogen werden sie ohne Risiko. Der Pilot steuert den Hubschrauber dazu ganz dicht über festes Eis.

Eine Woche nach der konventionellen Eisrettung durch Wasserwacht, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk üben auch die in der Rother Kaserne stationierten Polizeihubschrauber erstmals eine Rettung aus dem zugefrorenen Rothsee. Dabei trainieren drei Besatzungen jeweils drei Szenarien: Festtau mit und ohne Wasser-Retter sowie Seilwinde.

Manche unserer Hubschrauber haben keine Seilwinde, erklärt Hauptkommissar Thomas Seubelt. Und manchmal ist auch kein Wasserretter am Einsatz beteiligt. Dann muss der Eingebrochene den Gurt am Ende des 15 Meter langen Festtaus selbst anlegen, erklärt Matthias Füller. Falls ihm das gelingt, hebt ihn der Hubschrauber aus dem Wasser und fliegt ihn im Ernstfall an Land.

Eisrettung 2006Der 28-jährige Oberkommissar ist Lufttechniker und hat den heikelsten Teil der Rettungsaufgabe zu erfüllen. Er steht außen auf der Kufe des fliegenden Helikopters und kümmert sich um das Tau. Der Pilot ist dabei auf die exakten Angaben des Lufttechnikers angewiesen. Er steht mit seinem Fluggerät nämlich direkt über dem Eisloch und hat keine Referenz, wie es im Flugjargon heißt.

Der Polizist am Steuerknüppel sieht nur weiße Fläche. Für die Direktiven des Lufttechnikers gibt es einen vereinbarten Code: Rechts zwei, vor drei, rechts eins. Erst die Richtung, dann die Anzahl der Meter. Bei der Steuerung handelt es sich dabei stets nur um Millimeter, sagt ein Pilot. Ohne Wasserretter muss das 15 Meter lange Seil direkt in das Eisloch manövriert werden. Falls ein Taucher der DLRG oder der Wasserwacht rechtzeitig erreichbar ist und mitfliegen kann, wird er zunächst am Rand des Eislochs abgesetzt. Dann steigt der Hubschrauber wieder auf. Nun muss er ebenfalls minutiös über die Einbruchstelle gelenkt werden.

Hubschrauber kommen bei Eisunfällen dann zum Einsatz, wenn die Unglücksstelle sehr weit vom Ufer entfernt ist. Unter Umständen könnte der Senkrechtstarter auch als fliegendes Zugpferd für einen Rettungsschlitten dienen. Auch das wird an diesem Samstagvormittag von jeder der drei Flugbesatzungen geübt. Auf diese Weise kommen die beiden Hubschrauber zu 30 Turns, wie die Piloten den kompletten Einsatz vom Start bis zur Landung nennen.

Verfasst: Schwabacher Tagblatt, Ausgabe vom 13.02.06


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